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Respekt & Aufklärung

Ein respektvolles Miteinander ist wichtig für die Balance zwischen Grundeigentum, wirtschaftlicher Nutzung und Freizeitgestaltung. Oft ist man sich als Freizeitnutzer gar nicht bewusst, was hinter den Kulissen alles passiert.

Die wichtigsten Kernregeln in der Bergwelt:
1. Schutzzonen beachten:
Ausgewiesene Wildruhezonen und Wald-Wild-Schongebiete dürfen im Winter und Sommer nicht betreten werden.

2. Auf Wegen bleiben:
Das Einhalten markierter Routen, Forstwege und Pfade verhindert die Beunruhigung von Wildtieren wie dem Auer- oder Birkhuhn.

3. Dämmerungszeiten meiden:
Touren sollten so geplant werden, dass man erst nach Sonnenaufgang startet und rechtzeitig vor der Dämmerung zurück ist, da Wildtiere an den Tagesrandzeiten fressen und sehr stressanfällig sind. Bitte verzichte auf Nachtfahrten!

Für ein respektvolles Miteinander und der Natur zur Liebe empfehlen wir in Abstimmung mit den Wald- und Wildaufsehern folgende Nutzungszeiten:
April: 8:00 - 18:00 Uhr
Mai bis August: 7:00 -19:30 Uhr
September: 8:00 - 18:00 Uhr
Oktober: 8:00 - 17:00 Uhr
November bis März: gesperrt (Winter bzw. wildökologische Überlebens- und Erholungsphase)

4. Hunde an die Leine:
Freilaufende Hunde lösen bei Wild- und Weidetieren instinktiv Fluchtreflexe aus, was im Winter tödlich enden kann.

5. Keine Abfälle hinterlassen:
Müll schädigt die Tierwelt und verrottet in alpinen Höhenlagen extrem langsam.

Gemeinsam mit der Informationskampagne "Bergwelt miteinander erleben" und unserer vertieften Kampagne wollen wir Freizeitnutzern mehr Informationen für ein besseres Miteinander zur Verfügung stellen:

360° Flow Trails

Alm, Grundbesitz, Tierwelt & Co. "Bergwelt miteinander erleben" - Eine Kampagne für mehr Miteinander am Berg. Hier lernst du was dazu.

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Klicke auf die Bilder, um mehr über die Anliegen von Natur, Grundeigentümern & Co. zu lernen:

GrundeigentümerInnen
Ohne unsere Grundeigentümer und Landwirte ginge nichts. Sie stellen Ihr Eigentum, einen Teil ihres Waldes, einen Teil ihrer Wiesen und Alm- und Forstwege zur Verfügung. Sie nehmen wirtschaftliche Erschwernisse auf sich, damit wir auf dem Rad Spaß haben können und sich die Region positiv entwickeln kann.

Deshalb berücksichtigt bitte folgende Punkte:

Flow beginnt mit Respekt

#UNSERE NATUR
Bitte respektiere Natur, Tiere und die Öffnungszeiten. Bitte keine Fahrten früh am morgen oder am Abend!
Wildtiere wie Rehe, Hirsche, Birkwild und andere nutzen die Morgen- und Abendstunden zur sicheren und ungestörten Nahrungsaufnahme. Sie kommen aus dem Wald an den Waldrand und in die Wiesen, um Gras, Beeren und andere Pflanzen zu essen. Mit eurer Fahrt zu Tagesrandzeiten könnt ihr sie erschrecken und stört das wildökologische Gleichgewicht.


#MITEINANDER
In der Radgruppe vergisst man oft, dass auch andere Menschen unterwegs sind.
In der Gruppe fährt man oft parallel nebeneinander, schneller als normal, etc.
Aber es gibt auch andere Trail- und Wegnutzer!
Mit Weidevieh, Wild, unerwarteten Hindernissen, der arbeitenden Trailcrew, Traktoren, Waldarbeiten undweiteren anderen Nutzern muss man jederzeit rechnen!

Respektiere bitte auch unsere Landwirte, Weidepächter, Forstwirte und Grundbesitzer, welche tagtäglich im Bereich der Trails & Touren und auf ihren Alm- und Forstwegen zur Arbeit fahren bzw. arbeiten.


Am Trail:

  • Es ist stets auf Sicht, kontrolliert und den Gelände-, Witterungs- und Streckenverhältnissen angepasst zu fahren.
  • Bleib auf den Wegen und respektiere Absperrungen!
  • Ein freundliches Miteinander sorgt dafür, dass alle den Trail genießen können.
  • Nimm deinen Müll mit nach Hause! Gerne auch jenen der anderen, die etwas verloren haben :-)
  • Keine Abkürzungen, keine blockierten Hinterräder, keine Beschädigung des Trails.
  • Halte dich von Wiesen, Äckern und Weideflächen fern und lasse keinen Müll liegen. Zerfahrenes Gras schadet der Ernte und bedeutet wirtschaftliche Einbussen für den Bauern! Müll muss mühsam eingesammelt werden, damit die Tiere dies nicht essen!
  • Hinweise, Beschilderungen und Sperren sowie die Regeln des MTB-Modells und die StVo sind verpflichtend einzuhalten.
  • Es dürfen nur für MTB gekennzeichnete Wege & Trails befahren werden.


Auf Alm-, Forst- und Asphalt-/Anrainerwegen:

  • Freundlich Grüßen & Müll mit nach Hause nehmen.
  • Fahre nicht in forstliche Sperrgebiete und respektiere die Arbeit der Forstarbeiter*innen. Es gibt bei dieser Arbeit schon genug Gefahren!
  • Rechtsfahrgebot! Hintereinander, langsam (<25 km) und auf Sicht fahren! Kurven nicht innen schneiden - potenzieller Gegenverkehr mit Unfallgefahr!
  • Hinweise, Beschilderungen und Sperren sind verpflichtend einzuhalten.
  • Keine Musik im Rucksack. Keine Kopfhörer. Die Umgebung achtsam genießen und andere Nutzer frühzeitig bemerken!
  • Traktoren und andere Wirtschaftsfahrzeuge sofort überholen lassen. Sie arbeiten, du bist in deiner Freizeit unterwegs.
  • Es dürfen nur für MTB gekennzeichnete Wege & Touren befahren werden.


Wer ins Detail gehen bzw. sich engagieren will, findet hier weiterführende Informationen zur Naturwelt & Co.:

1. Land Tirol - Abteilung Naturschutz
2. Land Tirol - Landesumweltanwalt
3. Bergrettung Tirol
4. Österreichischer Alpenverein
5. Natur- und Umweltschutzorganisationen
6. Gefährdete Tierwelt in den Bergen - Tierwelt-Wissen - Respektiere deine Grenzen Vorarlberg
7. Blühendes Österreich
5. WWF Österreich